Schutz vor Locky – Der Ratgeber

Im World Wide Web gibt es viele Viren, Trojaner, Würmer und sonstige Schadsoftware. Viele davon kann man wieder unschädlich machen, indem man die Schadsoftware mittels Virenschutzsoftware vom davon befallenen System entfernt.

Gegen einige Arten von Schadensquellen gilt es sich jedoch umgehend zu schützen, bevor diese ins System gelangen. Eine Bedrohung, für welche dies ganz besonders zutrifft, ist der sehr bekannte Trojaner Locky. Doch was ist der optimale Schutz vor Locky? Wie Sie sich und Ihr System am besten davor schützen können, erfahren Sie hier in unserem Artikel zum Thema: Ein Ratgeber für den Schutz vor Locky.

Schutz vor Locky – Womit haben wir es zu tun?

Locky ist eine sogenannte Ransomware. Doch was bedeutet das? Das Wort Ransom stammt aus dem englischen Sprachgebrauch und bedeutet zu Deutsch: Lösegeld. Locky selbst bedeutet wohl so etwas wie Schloss oder eher Schlösschen. Der Name kommt nicht von ungefähr. Ist Locky erst einmal in Ihrem System integriert, so verschlüsselt dieser Trojaner Ihre Dateien. Die Codierung muss bei Ransomware nicht unbedingt sofort erfolgen, sondern kann auch erst nach geraumer Zeit in Kraft treten, sodass der Benutzer nicht mehr weiß, wo und wann er sich den Trojaner eingefangen haben könnte.

Ist der Computer verschlüsselt, meldet sich meistens umgehend der Erpresser, welcher dieses Übel verschuldet hat.

Der Erpresser macht noch nicht mal einen Hehl aus seiner Tat und ermöglicht Ihnen gegen Bezahlung eines bestimmten Betrages in BitCoin gerne den Zugriff auf einen Locky Decyrpter. Anbei finden Sie dann auch gleich die Links, um sich bei BitCoin registrieren und im selben Zuge BitCoins erwerben zu können.

Oft wird in diesem Zuge der Bildschirm gesperrt oder eine Mail versandt. Bei beiden Szenarien läuft es meist so ab, dass der Erpresser eine gewisse Summe nennt, welche Sie dann auf ein gewünschtes Konto transferieren sollen.

Der Beste Schutz vor Locky?

Wie bereits erwähnt, sollte man Locky bereits präventiv verhindern, daher lautet Empfehlung Nr. 1: Back-ups!

Back-ups

Viele predigen eine regelmäßige Datensicherung, so auch wir. Die meisten größeren Katastrophen können durch regelmäßige Datensicherungen verhindert werden. Speziell, um sich gegen den Datenverlust durch den Trojaner Locky zu schützen, ist es wichtig, dass die Daten auf einen Datenträger gesichert werden, welcher nicht kontinuierlich mit dem System verbunden ist. Wir empfehlen daher nicht nur, externe Datenträger zu verwenden, sondern diese auch regelmäßig zu wechseln, um so eine mögliche Beschädigung und Verschlüsselung wichtiger Dateien zu verhindern.

Updates

Achten Sie generell darauf, dass die Software welche Sie benutzen, immer auf dem neuesten Stand ist. Führen Sie alle regelmäßigen Wartungsupdates aus. Im Speziellen sollten diese Updates das Betriebssystem betreffen, vernachlässigen Sie jedoch auch nicht Ihre genutzten Browser sowie sämtliche Plug-ins in Ihren Anwendungen.

Benutzen Sie ein aktuelles und zuverlässiges Antivirenprogramm

Auch wenn ein Virenscanner nicht zwangsweise gegen jede Art von Angreifer schützt, bietet er trotzdem Schutz gegen vielerlei Bedrohungen aus dem Netz. Vernachlässigen Sie auch hier die regelmäßigen Updates nicht!

Vertrauen Sie nicht jeder Datei

In erster Linie kann man nur den immer wiederkehrenden, so oft gehörten Satz mehrerer Antiviren- und Mailprogrammanbieter unterstreichen: „Öffnen Sie keine Dateien, an deren Vertrauenswürdigkeit Sie zweifeln.“ Die häufigste Art, wie schadhafte Dateien übertragen werden, sind E-Mails sowie Downloads. Generell empfiehlt es sich auch für Microsoft-Office-Benutzer, die Einstellungen so zu tätigen, dass Makrocodes nur mit Zustimmung des Benutzers ausgeführt werden.

Author: Claudia Berger

Claudia Berger ist in der Firma Dextra Data Solution für den Blog und Social Media verantwortlich

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